Am Abend des 27. August 2025 führten die Feuerwehren Großostheim und Wenigumstadt eine gemeinsame Gesamtübung in der Nähe des gemeindlichen Recyclinghofes durch. Ziel war es, die Zusammenarbeit beider Wehren bei einem komplexen Einsatzszenario zu trainieren.
Übungsannahme war die illegale Ablagerung von zwei großen Fässern mit zunächst unbekannten Gefahrstoffen. Um die Lage zu erschweren, wurde zusätzlich ein Waldbrand in unmittelbarer Nähe der Fässer simuliert.
Nach der ersten Lageerkundung teilte die Einsatzleitung den Übungsraum in die Abschnitte Gefahrstoff und Brandbekämpfung. Ein Trupp unter Atemschutz ging dabei zunächst zur Sicherung des auslaufenden Fasses vor. Um eine weitere Verschmutzung der Umwelt zu verhindern, wurde eine provisorische Auffangwanne untergestellt. Anschließend kippten die Einsatzkräfte das Fass leicht nach hinten und sicherten es mit einem Holzteil, sodass kein weiterer Stoff austreten konnte.
Parallel dazu übten weitere Trupps den Aufbau einer Vegetationsbrandbekämpfung in unmittelbarer Nähe zu der Gefahrstofflage. Da es sich um ein Übungsszenario handelte, wurde dabei kein reales Feuer entzündet, sondern lediglich die Vorgehensweise trainiert. Ziel war es, die Koordination mehrerer Abschnitte sowie die Kommunikation über Funk und Einsatzleitung praxisnah zu erproben.
Nach rund eineinhalb Stunden konnte die Übung erfolgreich beendet werden. In der anschließenden Nachbesprechung zogen die Übungsleiter ein positives Fazit: Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Wehren funktionierte reibungslos, die Aufgaben wurden strukturiert abgearbeitet und wertvolle Erkenntnisse für den Ernstfall konnten gesammelt werden.
Freiwillige Feuerwehr Großostheim
Pressestelle
Volker Becker (Sachgebietsleiter)
Philipp van der Gouwe
E-Mail presse@fw-grossostheim.de